Montag, 16. Februar 2015

coup de fatigue / müde


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Alors que j'avais assez facilement pu renoncer à la consommation en janvier, le mois de février s'avère lui beaucoup plus compliqué. Je n'ai pas craqué mais je dois dire qu'il me faut resister fortement ces dernières semaines.
Début février, les douleurs chroniques qui m'empoisonnent la vie depuis des années ont refait leur apparition en force, me laissant fatiguée et légèrement déprimée. Lorsque mon corps souffre, mon cerveau se concentre sur la gestion de la douleur et pour tout le reste il se met en mode automatique. Et qui dit mode automatique dit, achats pour compenser ma frustration. Comme dans ces moments là, je ne peux pas faire grand chose à part rester au fond de mon lit à écouter la radio en attendant que les médicaments agissent, je me suis mise à rêver à tout ce que je pourrais acheter pour me rendre heureuse. J'ai bien essayé de méditer, de me fabriquer des petites choses durant les moments de répit, de faire du sport, mais rien n'a vraiment fonctionné. Et durant toute cette période je me demandais pourquoi je m'obstinais à me comporter politiquement et écologiquement correctement alors que ca ne faisait que me gêner et que de toutes facons, ca n'était qu'une goutte d'eau dans l'océan.
Jeudi, mon mari et moi sommes alles à Düsseldorf faire la fête pour le carnaval (une journée à chanter et danser dans les rues au milieu de la foule déguisée, qui a dit que les Allemands sont ennuyeux?), c'était une journée ensoleillée, et nous n'avions qu'un seul but : nous amuser. Depuis ca va un peu mieux. Pour me remotiver, je me rappelle ce que j'avais écrit dans mon article sur mes 6 raisons de renoncer à la consommation, et je me dit que ce n'est qu'une phase parmi tant d'autres. Je voulais voir comment je réagirais au renoncement sur le long terme, je suis en plein dedans, c'est pas tous les jours marrant mais pour le moment, je tiens le coup...

A bientôt !

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Während ich im Januar fast ohne Probleme auf Konsum verzichten konnte, muss ich seit ein paar Wochen wirklich kämpfen.
Anfang Februar, die chronischen Schmerzen, die mich seit ein paar Jahren plagen sind wieder aufgetreten und haben mich müde und leicht deprimiert gelassen. Wenn meiner Körper leidet, konzentriert sich mein Gehirn auf die Schmerzlinderung und der Rest läuft wie auf Autopilot. Und Autopilot bedeutet bei mir: kaufen um meine Frust zu dämpfen. In diesen Momenten kann ich nicht viel machen, ich liege in meinem Bett, höre Radio, und warte darauf, dass die Tabletten wirken. Um mir die Zeit zu verschönern, habe ich angefangen mir vorzustellen, was ich mir kaufen könnte um glücklicher zu werden. Ich habe versucht, wenn der Schmerz es zuließ zu meditieren, Sport zu machen, mir kleine Sachen zu basteln, aber nichts konnte mich wirklich aufmuntern. Ich dachte, dass diese ganze Regeln, die ich mir selber auferlegt hatte, einfach nur anstrengend, und sowieso nur einen Tropfen Wasser auf dem heißen Stein sind.
Donnerstag, war ich mit meinem Mann in Düsseldorf um Karneval zu feiern, es ist unsere Tradition, wir fahren jedes Jahr hin. Das Wetter war wunderschön, die Stimmung bombastisch, wir haben den ganzen Tag getanzt und gelacht, danach ging es mir schon besser. Um mich wieder zu motivieren, lese ich meine 6 Gründe auf dem Konsum zu verzichten wieder, ich sage mir, dass ich jetzt nur durch eine schwierige Phase gehe, und dass es was ich sehen wollte: wie ich in solchen Fällen reagiere und mich anpasse. Es ist zur Zeit nicht  besonders lustig, ich halte trotzdem immer noch durch.

Bis bald!

Kommentare:

  1. Das tut mir echt leid, dass es dir nicht so gut geht und der deutsche Februar ist sicher auch keine Hilfe! Aber auch wenn ich dich nicht kenne, denke ich du wirst standhaft bleiben. Ich habe uebrigens sehr grossen Respekt vor deinem Projekt. Vielleicht komme ich ja eines Tages auch dahin. Ich finde zB. auch, dass ich zu viel dekorative Kosmetik habe, deshalb hatte ich mir im letzten Jahr auch einen Kaufstopp auferlegt, der nicht ganz, aber immerhin in grossen Teilen funktioniert hat. Alles Gute und ich liebe Deinen Blog und hoffe sehr, dass er bald noch bekannter wird. Ich habe mich bisher in jedem deiner Beitraege irgendwo wiedergefunden! Danke dafuer, Terisha

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    1. Merci beaucoup für deine Kommentare. Ich freue mich immer darauf. Es ist schön, wenn du dich in den Beiträge wiederfindest, ich wollte mit dem Blog praktisch zeigen was passiert, wenn man auf Konsum verzichtet. Es klappt nicht immer aber ich habe noch 10 monaten ;-)
      Liebe Grüsse
      Emeline

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